Willkommen auf der Internetseite des Notars Thomas Schabert in Bruchsal

Die bisher in Baden-Württemberg vom Land betriebenen Notariate sind nun aufgelöst; so auch das zuletzt von mir geleitete Notariat Bruchsal im Bruchsaler Schloss.

Das Amtsgericht Bruchsal hat dessen nachlassgerichtliche Zuständigkeit übernommen.

Näheres zu diesem Thema erfahren Sie unter www.notariatsreform.de.

Gerne stehe ich Ihnen weiterhin - nunmehr freiberuflich -als Ihr Notar zur Verfügung.

Meine neuen Amtsräume befinden sich auf dem Areal des Bruchsaler Schlosses; dort im kleinen Schlossgebäude "Schlossraum 23" (sog. "Mundkochwohnung"), schräg gegenüber der Damian Apotheke. 

Gemeinsam mit meinem fachkundigen Team freue ich mich auf die zuverlässige Betreuung Ihrer notariellen Angelegenheiten!

Ihr Thomas Schabert & Team  

Telefon:  07251-326 50 50       

Fax: 07251-326 50 60 

E-Mail: zentrale@notar-schabert.de

Team:   




Frau Sandra Herzel, Tel.: 326 50 57
Frau Melissa Klein, Tel.: 326 50 53
Frau Michelle Mangang, Tel.: 326 50 54
Frau Caroline Sauermann, Tel.: 326 50 58
Frau Nadine Will, Tel.: 326 50 52
Frau Thea Haag, Tel.: 326 50 56
Herr Karl Haag, Tel.: 326 50 55


Notariellen Rat und notarielle Vertragsgestaltungen können Sie auf vielen Gebieten in Anspruch nehmen. Immer stehe ich Ihnen als juristischer Experte gern zur Verfügung. Hier erhalten Sie einen Überblick über besonders wichtige und typische Bereiche notarieller Amtstätigkeiten.


Tätigkeitsfelder

>  Immobilien

>  Unternehmen

>  Vererben

>  Schenken

>  Familie

>  Notfallvorsorge

>  Schlichtung

Notare - Aktuelles


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13.11.2017

UPDATE ZUR BAUBESCHREIBUNG BEI BAUTRÄGERVERTRÄGEN

Ab 1. Januar 2018 gelten neue gesetzliche Vorgaben für Bauträgerverträge von Verbrauchern. Die Baubeschreibung, die die wesentlichen Eigenschaften der neu zu errichtenden Wohnung oder des Hauses enthält, erhält einen gesetzlichen Mindestumfang. Ist sie unvollständig oder unklar, können Werbeaussagen und Prospekte herangezogen werden. Das Risiko von verbleibenden Zweifeln trägt der Bauträger.

Bei einem Bauträgervertrag verpflichtet sich ein Unternehmer, auf einem ihm gehörenden Grundstück ein Haus oder eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus zu errichten und dem Käufer nach Fertigstellung die Immobilie schlüsselfertig zu übergeben. Häufig ist das Vorhaben zum Zeitpunkt des Kaufs nur projektiert oder befindet sich im Rohbau. Der Käufer ist darauf angewiesen, dass er vom Bauträger zutreffend über das geplante Objekt informiert wird. Maßgeblich ist insbesondere die Baubeschreibung.

Die Baubeschreibung enthält die technische Beschreibung der Immobilie, insbesondere zur Bauausführung und die Details zum Ausbau der Wohnung. Sie legt fest, welche Leistung der Bauträger erbringen muss. Deshalb ist die Baubeschreibung immer Teil des notariell beurkundeten Bauträgervertrags. "Erwerbers sollten sich die Baubeschreibung immer genau ansehen, damit sich die neue Immobilie nicht später als große Enttäuschung entpuppt! Durch den Notar wird sichergestellt, dass dem Erwerber die Baubeschreibung mit weiteren wichtigen Unterlagen spätestens zwei Wochen vor dem geplanten Beurkundungstermin vorliegen, damit er genug Zeit hat, die geschuldeten Leistungen genau zu prüfen bzw. prüfen zu lassen", sagt Dominik Hüren, Pressesprecher der Bundesnotarkammer. Mit der Baurechtsreform im Sommer dieses Jahres hat der Gesetzgeber konkrete Vorgaben für die Baubeschreibung gemacht und insgesamt neun Informationskategorien vorgegeben: zum Beispiel eine allgemeine Beschreibung des Gebäudes, Pläne und Grundrisse, technische Angaben zum Energie-, Brandschutz- und Schallschutzstandard, eine Beschreibung der Baukonstruktionen, zum Innenausbau, zu den gebäudetechnischen Anlagen, zu den Qualitätsmerkmalen des Gebäudes und zu den Sanitärobjekten, der Elektroanlage, der Installationen, der Informationstechnologie und der Außenanlagen. "In den meisten Baubeschreibungen waren diese Informationen auch schon vor der Reform enthalten. Durch die neuen Regelungen wird aber ein klarer Mindeststandard eingeführt", sagt Pressesprecher Hüren. Die Baubeschreibung muss "klar" aber nicht unbedingt für jeden Verbraucher "verständlich" formuliert sein. Der Gesetzgeber verweist Verbraucher vielmehr darauf, bei Verständnisproblemen - gerade von komplexen technischen Informationen - Experten zu Rate zu ziehen, die sie über den Inhalt der Baubeschreibung aufklären.

Unvollständige und unklare Baubeschreibungen führen dazu, dass die Baubeschreibung unter Berücksichtigung sämtlicher vertragsbegleitenden Umstände auszulegen ist. So können Prospekte, Werbefilme, Modelle oder Vergleichsobjekte des Bauträgers oder sogar Aussagen von Vermittlern etwa zur Aussicht oder zur Wohnungsgröße für den Vertrag relevant werden. Verbleibende Auslegungszweifel über den Umfang der geschuldeten Leistung gehen zu Lasten des Bauträgers.

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SCHLOßRAUM 23  
Barockschloß Bruchsal